Wilford & Schupp
Michael Wilford
Michael Wilford wurde 1960 für James Stirling tätig, der sein Büro vier Jahre zuvor in London gegründet hatte. Die Stirling/Wilford-Partnerschaft entstand 1971 und dauerte bis zu Stirlings Tod im Jahr 1992. Von 1993 bis zum Jahr 2001 führte Michael Wilford das Büro unter dem Namen Michael Wilford and Partners weiter. In Stuttgart ist Michael Wilford geschäftsführender Gesellschafter der Wilford Schupp Architekten GmbH, in London kooperiert er mit MUMA.
Michael Wilfords Arbeit ist international anerkannt. Zu seinen weltweit realisierten Projekten gehören Theater, Kunstgalerien, Museen, Bibliotheken, Verwaltungsgebäude und Industriebauten. Viele davon wurden mit Architekturpreisen ausgezeichnet, darunter auch der Building of the Year Award der Royal Fine Art Commission, mit dem das Lowry Centre in Salford, Großbritannien, im Jahr 2001 prämiert wurde.
Michael Wilford lehrt an Hochschulen für Architektur, dazu gehören Yale, Harvard, Rice, die University in Cincinnati, die University of Toronto, die McGill University Montreal (Kanada), die University of Newcastle (Australien), die Architectural Association in London und die University of Sheffield, Großbritannien. Darüber hinaus engagiert sich Michael Wilford als Juror bei internationalen Architekturwettbewerben und Architekturpreisen.
Michael Wilford ist Mitglied des Royal Institute of British Architects (RIBA), des Singapore Institute of Architects, des Royal Institute of Arbitrators, der Royal Society of Arts und Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Architekten (BDA). Im Jahr 2001 wurde er zum "Commander of the British Empire" ernannt.
Manuel Schupp
Nach der Fertigstellung der Neuen Staatsgalerie in Stuttgart wurden James Stirling und Michael Wilford mit dem Entwurf der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst beauftragt. Im Rahmen des Masterplans, den die Architekten für die Stuttgarter Kulturmeile entwickelt hatten, sollte der Neubau auf dem Nachbargrundstück der Staatsgalerie entstehen. Als Manuel Schupp 1987 für James Stirling, Michael Wilford and Associates in London tätig wurde, übertrug man ihm die Leitung des Musikhochschulprojekts. Zwei Jahre zuvor war der deutsche Architekt Preisträger der Architekturbiennale Venedig gewesen und hatte in der Schweiz mit den Architekten Bruno Reichlin, Fabio Reinhart und Santiago Calatrava gearbeitet. 1990 eröffnete Manuel Schupp als Associate des Londoner Büros ein Tochterunternehmen in Stuttgart. Er ist für alle seitdem realisierten, deutschen Projekte verantwortlich.
Nach dem Tod James Stirlings 1992 wurde das deutsche Büro in Michael Wilford GmbH umbenannt. Unter diesem Namen realisierte es Projekte für die B.Braun Melsungen AG und die Sto AG in Weizen, sowie die Musikhochschule mit Kinocenter in Mannheim und die Neue Britische Botschaft in Berlin. Manuel Schupp leitet das Büro seit 1997 als Geschäftsführer. Im Zuge der Umfirmierung des Unternehmens in die Wilford Schupp Architekten GmbH im Jahr 2001 benannte man Stephan Gerstner als weiteren Geschäftsführer. Associates sind Axel Overath und Klaus Grübnau.
Zu den aktuellen Projekten der Wilford Schupp Architekten GmbH gehört der Neubau des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg und des 2. Bauabschnitts der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Seine Fertigstellung vollendet das Museums- und Hochschulensemble an der Stuttgarter Kulturmeile.
Manuel Schupp ist Mitglied der Architektenkammer Baden-Württemberg und des Bunds Deutscher Architekten (BDA).
WILFORD SCHUPP ARCHITEKTEN GMBH
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