Was umgibt uns alle rund um die Uhr, ist riesig groß, hat einen unwahrscheinlich großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und wird dennoch meistens komplett übersehen?

Architektur.

Es ist eine Schnittstelle zwischen Praktischem und Kreativem, zwischen Rationalität und Übermut, zwischen Alltag und dem Besonderen. Auf diesem Blog widmen wir uns einigen Gebäuden, die uns in unserer Umgebung durch ihre Architektur aufgefallen sind und verwenden sie gleichzeitig als Beispiele für unsere eigene, kleine Hommage an die Architektur.

Louvre

Dokument der Geschichte

Der bekannte Architekt Daniel Libeskind bezeichnete die Architektur als das größte ungeschriebene Dokument der Geschichte. Denn schon immer bauten sich unsere Vorfahren ihre Behausungen oder modifizierten natürliche Unterschlupfe nach ihrem Geschmack. Ein Zuhause war schon seit jeher ein Ort, den Menschen aktiv gestalten. Und warum? Weil man sich dort wohlfühlen möchte.

Anhand der Architektur aus vergangenen Zeiten erhalten wir einen lebendigen Einblick in die damalige Zeit. Was unsere Vorfahren vor fünfhundert, tausend oder dreitausend Jahren gebaut haben und welchen Stil sie dabei wählten, sagt sehr viel über die Erbauer, ihre Kultur, ihre Umwelt und den Fortschritt der Zivilisation aus. Ebenso werden auch die Gebäude von heute in der Zukunft unsere Geschichte erzählen. Das Gute ist, dass man den Ton dieser Erzählung gestalten kann.

Einflüsse auf das Seelenleben der Menschen

Wie wichtig Architektur ist, wird im alltäglichen Leben meistens nicht beachtet. Dennoch ist der Effekt allgegenwertig: Unsere Umgebung beeinflusst die Gefühlswelt stark. Um das zu beweisen, muss man nicht erst auf langwierige Studien warten, denn schließlich haben aus genau diesem Grund schon unsere Vorfahren ihre Behausungen nicht nur praktisch, sondern auch ästhetisch gebaut.

25 Jahre lang bestand das Architekturbüro Wilford Schupp, benannt nach den Gründern Michael Wilford und Manuel Schupp, und arbeitete an der Mission, diese urmenschliche Geschichte auch in der Gegenwart weiterzuführen – weiterzubauen, möchte man sagen. Im Zeitalter von Plattenbauten, Bevölkerungsexplosion und Kapitalismus ist es schnell passiert, dass es nur noch um „billig, schnell und praktisch“ geht, wobei die kulturelle Sprache der Architektur und ihre Einflüsse auf das Seelenleben der Menschen oft zu kurz kommen.

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